Leuchtend rote Beeren verlocken zum süßen Genuss

Die Himbeere wurde bereits unter Clusius im Altertum benannt und galt im Altertum als Heilpflanze. Auch heute ist sie noch eine gern gegessene Sommerfrucht. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und ist im Spätsommer und Herbst ein beliebtes Frischobst. Diese schmackhafte Frucht wird nicht nur gerne direkt verzehrt, sie erfreut sich auch großer Beliebtheit in der Weiterverarbeitung zu leckeren Marmeladen, beerigen Desserts und als fruchtiger Pfiff in herzhaften Gerichten.

Unsere Himbeeren werden in Reihen gepflanzt. Da sie bis zu zwei Meter hoch werden brauchen sie Halt. Darum binden wir die Himbeerruten an dementsprechende Drahtgerüste auf. Es gilt darauf zu achten, dass die Himbeerpflanzen gleichmäßig mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden damit sie sich prächtig entwickeln. Die Himbeere ist flach wurzelnd und genau wie die Erdbeere eine empfindliche Pflanze und Frucht. Um ihre Wurzeln gesund zu erhalten, müssen wir sie vor Staunässe, wie auch vor dem Austrocknen schützen. Den vollen Ernteertrag erzielen wir im zweiten Jahr nach Pflanzen der Himbeere. Je nach Pflanzensorte werden die leckeren Beeren zwischen Juni und Dezember geerntet. Eine geschickte Auswahl und Kombination der Himbeersorte lässt uns also bis in den Spätherbst hinein heimische Himbeeren pflücken und vermarkten.

Mit Folie überdachte Himbeerreihen: die Himbeere muss auch vor Regen geschützt werden.Erntehelferinnen bei der ErnteEin Himbeertrieb – der Kelch – schon beerntet, Frucht noch im Reifeprozess, die rote Frucht reif zur Ernte!werden die Schalen gewogen.

Gesund und kalorienarm

Die Himbeere ist reich an Vitaminen C (25mg/100g), Kalium (170 mg/100g), Calcium (40mg/100g), Magnesium (30mg/100g) und Tannine (Gerbstoffe) und ist mit 37 kcal (142 k-Joule) kalorienarm. Sie wird gerne von Ernährungsexperten als unterstützende Hilfe bei einer gesunden Diät eingesetzt. Wegen ihrer Süße wurde sie bereits im Mittelalter als „Geschmacksverbesserer für bittere Medizin“ verwendet und in der Volksmedizin galt die Himbeere als kühlendes Mittel bei fiebrigen Erkrankungen. Tatsächlich hat sie durch ihre schweißtreibenden und fiebersenkenden Eigenschaften Einwirkung auf grippale Infekte und fiebrige Erkältungen und das Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte. Ihre natürlichen Wirkstoffe sind entzündungshemmend und das Calcium unterstützt die Knochendichte. Der hohe Kaliumgehalt fördert die Nierentätigkeit und in Verbindung mit Magnesium bietet die Himbeere Ihrem Herzen Schutz.